Schulstart nach den Pfingstferien - Corona-Rundbrief Nr. 2

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern,

nachdem bislang nur die Prüfungsklassen an der Schule sein konnten, dürfen nach den Pfingstferien auch alle anderen Vollzeitklassen wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Aufgrund der Abstandsregel und den räumlichen Gegebenheiten können wir leider nicht immer den Unterricht in der vollen Klassenstärke anbieten, sondern wir müssen sehr oft die Klassen in Gruppen teilen. Die erste Gruppe (z.B. die ersten 9-15 Schülerinnen und Schüler des Alphabets) wird dann in der A-Woche in der Schule unterrichtet. Die zweite Gruppe (z.B. die zweiten 9-15 Schülerinnen und Schüler des Alphabets) bleibt in der A-Woche noch zu Hause und erhält Aufgaben. In der B-Woche dreht sich dies dann um, so dass sich für jede(n) Schülerinnen und Schüler eine Mischung aus Präsenzunterricht und angeleiteten Selbstlernphasen ergibt.

Die entsprechende Übersicht sowie weitere Informationen finden Sie unten:

Angebot an Schülerinnen und Schüler ohne EDV-Ausstattung zu Hause

Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine EDV-Ausstattung zur Verfügung haben, um am Fernlernunterricht teilnehmen zu können, dürfen den Schülerarbeitsraum in Gebäude B benutzen. Dies gilt von montags bis donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr. Es können maximal 5 Personen gleichzeitig in dem Raum sein.

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  1. Die SuS kommen in das Sekretariat B1 oder B2 und tragen sich dort in eine Besucherliste ein.
  2. Die Sekretärinnen schließen den Raum dann auf.
  3. Die SuS reinigen gemäß der im Zimmer aushängenden Anweisung die Tastatur und die Maus.
  4. Nach Beendigung ihrer Arbeit lassen sich die SuS im jeweiligen Sekretariat wieder aus der Besucherliste austragen.

Information und Verhaltensweisen zum Wiedereinstieg

Wir freuen uns, dass der Schulbetrieb bald wieder beginnt. Für einen reibungslosen Ablauf bitten wir um Beachtung folgender Verhaltensweisen:

Abschlussprüfung Berufsschule

Neue Prüfungstermine der schriftlichen Abschlussprüfung der Berufsschule:
23. Juni 2020 bis 25. Juni 2020.

Abschlussprüfung BFW-Berufsfachschule Wirtschaft (Wirtschaftsschule)

Dreiwöchiger Estlandaufenthalt - Dank dem Erasmusprojekt

Namen von links nach rechts: Evelin Wentland, Judith Obert, Sandra Riester, Louisa Meister, Isabelle Gerhard und Annika Bauer vor der Residenz des deutschen Botschafters in Tallinn

Estland – Tallinn – 17.10. bis 08.11.2015
Finnland - Helsinki - 02.11.2015
Lettland – Riga – 3.11. bis 04.11.2015

        

Vor zwei Wochen kamen wir, sechs Auszubildende im zweiten Lehrjahr zur Verwaltungsfachangestellten, von unserem dreiwöchigen Estlandaufenthalt zurück. Der Aufenthalt fand im Rahmen des „ErasmusPlus- Programmes“ statt, welches Lernaufenthalte im europäischen Ausland, unter anderem in Form von beruflichen Praktika, anbietet. Die Projektleiterin Frau Thomas plante den Aufenthalt und begleitete uns die erste Woche.

Untergebracht waren wir in einem Schülerwohnheim unserer Partnerschule, der Majanduskool, in Tallinn. In der Schule hatten wir Frau Tuppits als Ansprechpartnerin. Sie führte uns durch die Schule und ließ uns auch am DV- und Englischunterricht teilnehmen. Eine Schülerin der Majanduskool ging mit uns noch in ein Restaurant, bei dem wir leckeres, typisch estnisches Essen zu uns nahmen und uns untereinander über die Unterschiede zwischen den beiden Nationalitäten austauschten. Mit ihr trafen wir uns auch außerhalb unseres geplanten Programmes, und sie führte uns zu Plätzen, die man als Tourist alleine nicht finden würde.

Außerdem hatten wir einen Termin bei der Deutschen Botschaft und der deutsch-baltischen Handelskammer, bei dem wir viele Informationen über die Aufgaben der jeweiligen Behörde erhielten. Bevor Frau Thomas abreiste, machten wir gemeinsam noch eine längere Fahrradtour an der Küste entlang, bei der wir nicht nur tolle Ausblicke auf die Ostsee hatten, sondern auch zu spüren bekamen, wie sportlich Frau Thomas ist.
Es blieb aber auch genug Zeit die Hauptstadt Estlands zu erkunden und wichtige Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die Alexander-Newski-Kathedrale, den Fernsehturm, das Kiek in de Kök Museum und den Lahemaa Nationalpark zu besichtigen. Zudem lernten wir auch noch zwei weitere europäische Hauptstädte kennen: Helsinki in Finnland und Riga in Lettland. Beide Hafenstädte sind von der Einwohnerzahl her wesentlich kleiner als die in Mitteleuropa. Dadurch konnten wir die Städte zu Fuß erkunden und waren nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.

Während unserem Aufenthalt mussten wir alle zum ersten Mal erfahren, wie es ist, ohne unsere Eltern zu kochen und zu putzen. Wobei wir das Kochen allerdings nicht nur einmal den Köchen in einem Restaurant überließen. Hierfür hatten wir die verschiedenste Auswahl, doch zu unseren Stammlokalen zählten ein Pfannkuchen-Restaurant, sowie ein kleines türkisches Restaurant bei uns um die Ecke. An den Wochenenden hatten wir ein bisschen Freizeit und sind abends öfters in eine Bar oder in den Club Hollywood gegangen.

Während unserer Praktikumsphase teilte sich die Gruppe auf. Drei blieben in Tallinn und lernten die Arbeit von Frau Lind kennen, die sowohl das Goethe-Institut als auch das deutsche Kulturinstitut leitet. Wir durften bei Deutschkursen mitwirken und die „No pain no game“ Ausstellung im Architekturmuseum betreuen. Für die anderen drei ging die Reise weiter nach Vöru, ein kleiner Ort im Süden Estlands. Dort nahm uns Herr Tarro, ein Lehrer von dort, der schon jahrelang die Verbindung zur Kaufmännischen Schulen Offenburg hat, in seine Obhut. Wir besichtigten die Partnerschule, nahmen an Deutsch- und Englischunterrichten teil, und arbeiteten in der örtlichen Touristeninformation. Außerdem bekamen wir Einblicke in die Bereiche der örtlichen Kreis- und Stadtverwaltung. Generell waren wir erstaunt, wie Estland, ein kleines, den meisten von uns unbekanntem Land in Europa nicht so präsent ist, eine der am weitesten entwickelten IT-Technik hat. Alles läuft online. Und offenes Wlan gibt es an jeder Bushaltestelle, in jedem Einkaufszentrum und sogar in der Schule.

Wir bedanken uns bei den Kaufmännischen Schulen Offenburg, die uns ermöglicht haben, an diesem tollen und ereignisreichen Projekt teilzunehmen. Zudem bedanken wir uns auch bei Frau Thomas, die für uns den Aufenthalt plante und uns vor Ort nicht nur den Tipp mit dem Pfannkuchen-Restaurant gab. ;)

Isabelle Gerhard und Louisa Meister der Klasse W2ÖV2T

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